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Strategie
Leitsatz Nr. 1:
Durch Vernetzung unserer Kernkompetenzen wollen wir unseren
Mitgliedern einen Konkurrenzvorsprung verschaffen.
Situation
In kaum einem anderen europäischen
Land wird die Trennung zwischen den einzelnen Leistungserbringern
der Bauwirtschaft so konsequent vollzogen wie in der Schweiz.
Dabei wären gerade hier beträchtliche Optimierungen
möglich. Die strikte Aufgabenteilung verunmöglicht
nicht selten ein gesamtheitliches Denken im Interesse des
Bauwerkes. Der Wettbewerb findet darum zum Teil nur auf
der Ebene des Preises und nicht im Leistungsangebot statt.
Die Folge davon sind oft negative Begleiterscheinungen bei
Qualität, Terminen und Garantieleistungen.
Die heute veränderten Rahmenbedingungen
führen ganz allgemein zu anspruchsvolleren und komplexeren
Baubedürfnissen. Die Bauaufgaben verlagern sich von
Neubauten zu Umnutzungen und Erneuerungen von vorhandener
Bausubstanz. Die planenden und ausführenden Partner
haben laufend höheren Ansprüchen zu genügen.
Die Bauherren erwarten einerseits innovative Lösungen
und modernste Technologien und anderseits eine wirtschaftliche
und unterhaltsarme Bauweise.
Unsere Strategie Unser Nutzen
- Wir wollen die Mitgliedschaft für
Interessenten, die in der Bauausführung und/oder
in der Planung tätig sind, erweitern. Der regelmässige
Informationsaustausch soll das Verständnis untereinander
fördern und zusätzliche Kompetenzen schaffen.
- Wir wollen mit praxisbezogenen Informationsveranstaltungen
(Referaten, Work-shops, Tagungen etc.) interessante Impulse
setzen. Damit soll bei unseren Mitgliedern das ganzheitliche
und vernetzte Denken gefördert und vertieft werden.
- Wir wollen mit ausgewählten
Projekten die Grundlagen für strategische Allianzen
erarbeiten und die Resultate unseren Mitgliedern als verständliche
und umsetzbare Arbeitspapiere zur Verfügung stellen.
Ziel ist das Aufzeigen neuer Möglichkeiten zur unternehmerischen
Gestaltung der Zukunft.
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Leitsatz Nr. 2:
Wir wollen unsere Mitglieder
im Administrativ- und Führungsbereich unterstützen
und praktische Hilfsmittel zur Verfügung stellen.
Situation
Schweizerische KMUs kämpfen gemäss
einer Studie der Universität St. Gallen allein rund
55 Stunden pro Monat gegen den staatlich verordneten Papierkrieg.
Die Unterschiede von Kanton zu Kanton sind allerdings recht
gross. Während es im Kanton St. Gallen 44 Stunden sind,
macht der Aufwand im Kanton Zürich 79 Stunden pro Monat
aus. Dass sich KMUs in Oesterreich während 119 Stunden
und in Deutschland sogar 121 Stunden pro Monat mit Formularen
herumschlagen müssen, ist da ein schwacher Trost.
Während die Wirtschaftsverbände
im Rahmen des ordentlichen Vernehmlassungsverfahrens bei
der Ausarbeitung von Gesetzen und Verordnungen ein gewichtiges
Wort mitreden, muss sich der KMU in den internen Abläufen
selbst organisieren. Der KMU ist kaum mehr in der Lage,
den stetig wachsenden Anfall an administrativen Aufgaben
zu bewältigen. Manchmal fehlen dazu auch die notwendigen,
spezifischen Kenntnisse.
Unsere Strategie Unser Nutzen
- Wir wollen unseren Mitgliedern jederzeit
im Internet abrufbare Führungs- und/oder Entscheidungshilfen
in Form von Informationen, Checklisten, Musterverträgen
oder ähnlichem zur Verfügung stellen. Der Benutzer
kann sich auf formell und materiell überprüfte
Arbeitspapiere stützen und spart erheblich Zeit.
Es sollen eigentliche Branchenstandards gesetzt werden.
- Wir wollen Internet-Links schaffen, die
für unsere Mitglieder in ihren Kerngeschäften
von Nutzen sind. Damit soll eine unkomplizierte Suche
nach speziellen Informationen sichergestellt werden.
- Wir wollen mit praktischen Ausbildungen
Rationalisierungspotentiale ausnutzen und mit einer konsequenten
Prozessoptimierung Kosten senken bzw. Mehrwerte schaffen.
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Leitsatz Nr. 3:
Die Bedürfnisse des Marktes
rechtzeitig erkennen und unseren Mitgliedern damit ein Marketinginstrument
in die Hand geben, ist ein wichtiges Merkmal unserer Vereinigung.
Situation
Kundenbedürfnisse zu befriedigen
muss das zentrale Anliegen jeder Firma sein. Bei allem,
was ein Unternehmen tut, stehen zwei Fragen im Vordergrund:
Welche Vorteile bringt es den Kunden? Welche Vorteile bringt
es der Firma gegenüber ihren Konkurrenten? Immer mehr
Investoren und Bauherren beginnen ihre Liegenschaften unter
einem neuen, wirtschaftlich geprägten Gesamtbild zu
betrachten. Entscheidend sind nicht mehr nur die Kosten
einzelner Abschnitte sondern die Gesamtrechnung über
die ganze Lebensdauer des Bauwerks hinweg. Das heisst, dass
völlig neue Kundenbedürfnisse entstehen.
Gemäss einer Studie von Atag, Ernst
& Young sind 80 % der KMU-Chefs für das Marketing
gewissermassen im Nebenjob selbst verantwortlich. Theoretisch
sind sie damit die Marketingverantwortlichen, praktisch
machen sie Marketing aber dann, wenn sie gerade Zeit haben.
Entsprechend wenig können sie in eine aktive und gezielte
Marktbearbeitung investieren. Im Prinzip bräuchten
sie einen Profi, den sie sich aber schlicht und einfach
nicht leisten können. Mit der Pflege der bestehenden
Kundschaft ist es längerfristig nicht getan. Gefragt
sind auch bei Kleinfirmen, die sich keine spezielle Werbe-
und Marketingabteilung leisten können, innovative Ansätze.
Unsere Strategie Unser Nutzen
- Wir wollen die Kommunikation zwischen
Industrie und Handwerk verstärken, um den gegenseitigen
Wissensstand sei dies bei neuen Technologien oder
Materialien, bei Problemen in der Ausführung oder
bei Anregungen und Tipps genereller Art auf hohem
Niveau sicherzustellen. Wir möchten damit neue Horizonte
in der Gestaltung und Ausführung energieeffizienter
und nachhaltiger Bauten öffnen.
- Wir wollen unseren Mitgliedern jährlich
aktualisierte Grundlageninformationen zur Marktgrösse
und Marktentwicklungen zur Verfügung stellen. Genaue
Kenntnisse des Marktes sind für die Entwickung einer
effizienten Marketingstrategie von grösster Bedeutung.
- Wir wollen jenen Mitgliedern, die
ihr Marketingkonzept selbst erstellen, praxisbezogene
Hilfsmittel und Gedankenanstösse vermitteln. Eine
wirkungsvolle Marketingstrategie verlangt eine systematische
und in sich stimmige Vorgehensweise.
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Leitsatz Nr. 4:
Durch regelmässige Oeffentlichkeitsarbeit
und das Erbringen von hochwertigen Dienstleistungen wollen
wir das Image einer modernen und innovativen Branche vermitteln.
Situation
Oeffentlichkeitsarbeit ist heute in grösseren
Unternehmen eine selbstverständliche Managementsaufgabe.
Diese Feststellung trifft auf viele KMU noch nicht zu. Sie
drängen in der Tat zuwenig an die Oeffentlichkeit.
Das hat verschiedene Gründe. KMU-Chefs überschätzen
z.B. gerne den Bekanntheitsgrad ihres Betriebes (Das
weiss man doch!) oder sie unterschätzen das Interesse
einer weiteren Oeffentlichkeit an ihrer Unternehmung (Das
interessiert doch nicht!). Andere sind über Sinn
und Zweck nachhaltiger Kommunikationsarbeit zuwenig im Bild
oder wissen nicht, wie die Sache umzusetzen ist.
Den PR-Bemühungen des KMU sind anderseits
Grenzen gesetzt. Dort wo es um die Anliegen der gesamten
Branche geht, ist die Wirkungskraft der KMU zu klein. Hier
sollte die Aufgabe des Verbandes beginnen. Leider
das zeigen Erhebungen erhält diese wichtige
Verbandsaufgabe vielenorts noch nicht den richtigen Stellenwert.
Die KMU brauchen das Feld der Oeffentlichkeitsarbeit
nicht den Grossen zu überlassen. Das setzt voraus,
dass der KMU selbst bereit ist, gewisse typische Verhaltensweisen
im Interesse einer offeneren Politik aufzugeben. Verständnis
wecken bedeutet ja zuerst einmal Verständnis zeigen!
Unsere Strategie Unser Nutzen
- Wir wollen mit konsequenter Oeffentlichkeitsarbeit
das Image einer modernen und vorausschauenden Branchenvereinigung
schaffen, die sich den Herausforderungen der kommenden
Jahren stellt. Dabei wollen wir uns der modernsten Kommunikationsmittel
bedienen. Dies soll gleichzeitig Ansporn sein, sich in
der eigenen Unternehmung für PR-Massnahmen einzusetzen.
- Wir wollen neue Mitglieder werben,
um das Gewicht und die Schlagkraft unserer Vereinigung
zu erhöhen.
- Wir wollen einen gegenseitigen offenen
und konstruktiven Dialog mit dem Verband Dach + Wand pflegen.
Damit wollen wir Doppelspurigkeiten zum vorne herein ausschliessen.
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